Von Franz – Östlich von Lüchow gelegen, ist die Gemeinde Trebel mit 15 Einwohnern pro km² eine der am dünnsten besiedelten Flächen Niedersachsens. Wie schön, dass sich gerade hier den Besuchern im Spätsommer in der Nemitzer Heide auf 550 Hektar ein lila leuchtendes Blütenmeer aus Zwergstrauchheide bietet. Markierte Wanderwege laden zum Flanieren ein, von Holzbänken auf kleinen Hügeln ein schöner Rundumblick. Wir haben leider etwas zu früh die Heide besucht, noch längst nicht alle Heidekräuter zeigen ihre ganze farbige Pracht. Und trotzdem leuchtet die Sandheidefläche schon an vielen Stellen.
Gestalterische Kraft
Erstaunlich!!! Die Nemitzer Heide gibt es in ihrer jetzigen Form erst seit 1975. Damals verwüstete ein verheerender Waldbrand in der Nähe von Gorleben fast 2000 Hektar Wald- und Ackerland innerhalb von zehn Stunden. Anfangs stand nur ein Löschfahrzeug zur Verfügung. Die Dörfer Nemitz, Lanze und Prezelle mussten evakuiert werden, blieben aber vom Brand verschont. Bundeswehr und Feuerwehren aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein bekamen das Feuer glücklicherweise schon in den Abendstunden unter Kontrolle. Nun geschieht das Wunderbare: ein großer Teil der abgebrannten Kiefernwälder wird nicht wieder aufgeforstet und dort, wo es vor Jahrhunderten schon eine Heide gab und wo im 19. Jahrhundert großflächig Kiefern angepflanzt wurden, entsteht seit 1975 auf den kahlen Brandflächen die Nemitzer Heide mit Zwergstrauchheide, Wacholder, Birken, Kiefern und sandigen Wegen. Ein Lob an die Natur, sie hat eine beeindruckende Landschaft gestaltet.
- Nemitzer Heide
- Mit blühender Strauchheide
- Schöner Ausblick von den Sandhügeln
- Bänke und Schutzhütten
- Blühende Sandstrauchheide
- Hier vom Winde verweht.
- Eine Neuanpflanzugn
- Gesäum von Kiefern und Birken
- Kiefern verlieren die Borke.
- Interpretation vom Wald
- Auf dem Rückweg
- Schöne Sandpfade




















